Für Bestatter
Die Individualisierung des Lebens zeigt sich nun auch an seinem Ende. Während ganze Branchen
fieberhaft damit beschäftigt sind, Schönheitsoperationen und alle Arten von Anti-Aging-Produkten zu vermarkten, geraten Vergänglichkeit und Tod ins Zentrum eines neuen Interesses. Das Spektrum dieser Aufmerksamkeit reicht von der neuen Debatte um Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Freitod bis zur Frage, wie wir unsere Rituale des Abschieds neu gestalten können. Immer weniger Menschen möchten auf traditionelle Weise „unter die Erde“ gebracht werden. Und immer neue Angebote ranken sich rund um das Thema Trauer und Abschied.
In Deutschland sterben zurzeit jedes Jahr mehr Menschen als geboren werden: 2004 kamen rund 821.000 Sterbefälle auf nur 712.000 Geburten. Das garantiert ein krisenfestes Geschäft in einer Branche, die laut Angaben ihres Bundesverbandes ca. 1,4 Milliarden Euro Jahresumsatz mit den rund 760.000 Beerdigungen einfährt (Zahlen von 2001, www.bestatter.de).Quelle:Zukunftsinstitut GmbH Robert-Koch-Str. 116 E D-65779 KelkheimLesen Sie [HIER] mehr zur Studie